Am Pampāsee treffen Rāma und Lakṣmaṇa auf Hanumān, den wichtigsten Minister Sugrīvas, und schließlich auch auf Sugrīva selbst, der – ebenso wie Rāma – aus der Hauptstadt seines Königreiches verbannt wurde. Er lebt nun am Ufer des Pampāsees, da ihn sein älterer Bruder Vāli hier nicht verfolgen kann. Rāma und Sugrīva schließen Freundschaft und versichern sich ihres gegenseitigen Beistandes. Rāma will Sugrīva helfen, dessen Bruder Vāli zu töten und so den Thron Kiṣkindhās zurückzuerlangen. Sugrīva will im Gegenzug Rāma helfen, Sītā zu finden.
Während eines Kampfes zwischen Sugrīva und Vāli auf Leben und Tod löst Rāma sein Wort ein und tötet Vāli. Sugrīva allerdings folgt seinem Versprechen nicht in gleicher Weise. Erst nachdem eine gehörige Zeit verstrichen ist, sendet Sugrīva seine Untergebenen in alle Richtungen aus, um Sītā zu suchen. Eine Gruppe unter der Führung von Hanumān und Aṅgada macht sich Richtung Süden auf. Während ihrer Suche müssen sie einige Abenteuer bestehen, doch als sie keinerlei Lebenszeichen Sītās finden, beschließen sie, sich zu Tode zu fasten.
Sampāti, der ältere Bruder des von Rāvaṇa getöteten Geiers Jaṭāyu, rettet die Suchenden jedoch, indem er ihnen verrät, dass er Sītā in Laṅkā gesehen habe. Nach langer Diskussion über das weitere Vorgehen beschließt Hanumān, den Ozean zu überspringen, um Sītā in Laṅkā zu finden. Damit endet der Kiṣkindhā-kāṇḍa.
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