Śantanu und Devavrata hatten ihren letzten Ausflug so genossen, dass sie noch am Abend ihrer Rückkehr beschlossen, die Exkursion schon eine Woche später zu wiederholen. Beide hofften, noch mehr offene Fragen klären und noch mehr Kindheitserinnerungen mit dem anderen teilen zu können.

Als die Strahlen der Sonne zum achten Mal ihr Tagwerk begannen und die Erde überfluteten, erhoben sich beide Krieger noch vor Sonnenaufgang, nahmen ihr morgendliches Bad, brachten den verschiedenen Gottheiten pflichtgemäß ihre Ehrerbietungen und Opferungen dar, traten vor ihre jeweiligen Paläste und begrüßten sich herzlich.

Sie wollten gerade wieder auf Ratharāja Platz nehmen, als Rāmśraddha, der Oberaufseher über die Elefantenstallungen angestürzt kam. „Mahārājas, Mahārājas“, rief er keuchend schon von weitem, „bitte haltet ein. Bitte fahrt noch nicht.“ Beide wandten sich um und Śantanu stieg von der ersten Stufe des Wagenauftritts wieder herunter.

Śantanu war nicht besonders besorgt, denn auch wenn sich ihr Bediensteter sehr besorgniserregend anhörte, musste es nichts Ernstes sein. Schließlich hatte Rāmśraddha seinen Posten erst vor zwei Sommern von seinem Vorgänger Sumati übernommen und wirkte manchmal etwas überängstlich. Śantanu fragte daher etwas mürrisch: „Was gibt es, bester der Diener der Elefanten? Was ist so wichtig, dass du uns jetzt noch aufhalten musst?“

Rāmśraddha war inzwischen am Wagen angelangt und sank vor seinem König ins Knie. „Es ist... Ich fürchte... Es geht um Bandhubandhu“, stammelte der Angesprochene, dem sein lautes Eingreifen sichtlich unangenehm war. „Was ist mit ihm?“, scholl es zurück wie aus einem Mund, denn König und Prinz hatten im gleichen Moment gefragt. „Naja“, wand sich der Elefantenbändiger, „wie soll ich es sagen...?“ Śantanu platzte langsam der Geduldsfaden. „Am besten geradeheraus und sofort!“

Rāmśraddha holte tief Luft und wandte sich plötzlich an Devavrata: „Ich befürchte, dein Elefant liegt im Sterben!“ Stille, alles schaute auf Rāmśraddha. Selbst die Pferde vor der Kutsche drehten ihre Hälse zu ihm hin, als hätten sie seine Worte verstanden. „Waaas?“, und wieder sprachen König und Prinz wie mit einer Stimme.

Dann ergriff Devavrata das Wort. „Steh auf, du musst vor mir nicht niederknien. Also, Rāmśraddha, was ist passiert? Ist es wieder die alte Wunde? Ist es wirklich so kritisch? Ich war doch noch gestern Morgen bei ihm. Gestern noch habe ich ihn gefüttert und ihm heimlich etwas Zuckerrohr zugesteckt. Sprich, geht es tatsächlich zu Ende?“ Rāmśraddha nickte kurz und heftig und erinnerte in seinem Habitus tatsächlich an einen Elefanten. Aber eine vernünftige Antwort brachte er nicht heraus, denn seine Kehle war wie zugeschnürt. Er murmelte etwas von einer alten Verletzung und vielen Ärzten.

Śantanu schaute Devavrata an und spürte dessen Bestürzung fast körperlich. Tränen standen in den Augen des Prinzen und ein trauriges Flehen. „Geh nur“, beruhigte er seinen Sohn, „du musst jetzt an seiner Seite sein. Du hasst ihm damals das Leben gerettet, als du ihn aus dem Moor befreit hast. Er hat nie von einem anderen Menschen Futter angenommen als von dir und von Sumati, diesem Weisen unter den Elefantenbändigern, der unserem Königshof für fast 400 Jahre diente. Nun, da der alte Sumati in die andere Welt gegangen ist, braucht dich dieser stolze Elefant mehr denn je. Geh nur, geh zu Bandhubandhu. Wir holen unseren Ausflug ein anderes Mal nach.“

Devavrata litt. Einerseits konnte er einen guten Freund nicht auf dessen Totenbett allein lassen, andererseits wollte er seinen Vater nicht enttäuschen. „Deva, es ist wirklich kein Problem für mich, allein auszureiten. Ich habe jahrzehntelang nichts anderes getan. Es wird sicher ein prächtiger Tag für mich werden, ganz wie in alten Zeiten.“

Und als Devavrata immer noch zögerte, schob ihn Śantanu mit einer Hand in Richtung der Stallungen, während er mit der anderen Hand dem Kutscher gebot, loszufahren. Noch ehe sich Devavrata umdrehen konnte, saß Śantanu schon auf dem königlichen Sitzplatz. Mit lauten Rufen trieb der Wagenlenker die Pferde an und der Regent brauste davon.

Natürlich bedauerte Śantanu, dass er nun das erste Mal, seitdem Devavrata zur Erde zurückgekehrt war, wieder allein über Land fuhr. Er hatte sich für heute einige Fragen zurechtgelegt, doch musste die Diskussion darüber nun aufgeschoben werden. Er fühlte nach seiner Brusttasche und dem Pergament, auf das er die Fragen geschrieben hatte. „Vielleicht will Viṣṇu nicht, dass ich ihm diese Fragen stelle“, überlegte der König, „schließlich betrifft eine der Fragen seine offizielle Ernennung zum Prinzregenten. Vielleicht hat Viṣṇu einen anderen Plan. Aber welche Gründe sollte es geben, Devavrata nicht als baldigen neuen König zu verkünden? Ich kann mir kaum einen besseren König vorstellen. Und Devavrata ist bereit, die Verantwortung zu tragen, das weiß ich.“

Śantanu gab seinen Versuch auf, eine schlüssige Antwort zu finden. Er wollte erst einmal abwarten, was aus Devavratas Lieblingselefant werden würde. Wenn er tatsächlich sterben sollte, wäre sein Sohn in den nächsten Tagen sowieso nicht in der Stimmung für die Inthronisationsfeiern. Und dann müssten die Astrologen erst einmal ein neues Datum bestimmen, und wer weiß, wann dies sein würde...

Doch Śantanu hatte sich für den heutigen Tag nicht nur Fragen zurechtgelegt, er hatte sich noch etwas anderes einfallen lassen. Er wollte seinem Sohn eine ganz besondere Berghöhle zeigen. Dort hatte der König als Kind gern und oft gespielt und er verband mit diesem Ort  viele angenehme Erinnerungen. Manchmal hatte er sich in die Einsamkeit dieser Höhle zurückgezogen, um über etwas nachzudenken. Manchmal hatte er dort bestimmte Reiterkunststücke eingeübt oder mit besonders anspruchsvollen Waffen trainiert. Manchmal hatte er den ganzen Tag lang die Affen geärgert und manchmal hatte er dort auch geweint. Einmal musste er sich sogar gegen einen Löwen verteidigen und einmal hatte er heimlich Gandharvas unten am See beim Baden beobachtet.

„Es ist wirklich schade, dass mich Deva ausgerechnet heute nicht begleiten kann“, sprach Śantanu halblaut vor sich hin. Doch umzukehren erschien ihm auch nicht ratsam. Der berühmte Herrscher Hastinās beschloss, an seinem Plan festzuhalten. Mal sehen, was aus der Höhle über die Jahre so geworden war. Vielleicht hausten dort ein paar wilde Bestien. Er stand auf, vergewisserte sich, dass seine Diener Schwerter, Speere, Pfeile und Bogen auf dem Wagen verstaut hatten und setzte sich zufrieden wieder hin.

Der Weg zu der Höhle war nicht sehr weit. Er musste nur immer gen Westen fahren. Erst würde er den Aśokawald durchqueren müssen. Dann kam sein Lieblingsstück – die Śabra, ein fast verödeter Landstrich, von etwa zwei yojanas Länge und einem halben yojana Breite. Unter den Wagenlenkern und Wagenkämpfern war es ein beliebter Kampf- und Übungsplatz. Schon als kleiner Junge hatte Śantanu die Pferde über das Gelände gehetzt und sich mit seinen Altersgenossen Wettrennen geliefert. Über die Jahre war der Boden so weit eingeebnet worden, dass sich richtige Fahrbahnen gebildet hatten.

Als Śantanu den Anfang der Śabra erblickte, erinnerte er sich an einen Tag – es war kurz nach seinem zehnten Geburtstag –  als er der Einzige war, der sich auf dem Gelände befand. Da die Dämmerung ihre Herrschaft bereits an die Nacht übergab, hatte er das gesamte Areal für sich allein. Dies hatte er auch so beabsichtigt, denn er wollte bei seinem Vorhaben keine Zeugen um sich wissen.

Aber nicht alltägliche Übung war sein Ziel, heute wollte er den Rausch der Geschwindigkeit kosten. Er hatte einen neuen Wagen und neue Pferde bekommen und wollte seinen neuen Reichtum natürlich ausprobieren. Er fuhr bis ans äußerste Ende der längsten Fahrbahn, holte tief Luft, stieß einen Kampfschrei aus und feuerte die Vierbeinigen an. Immer wieder drängte er sie mit Zügel und Zurufen, nicht nachzulassen und noch schneller zu laufen.

Wie der Windgott in Person flog er über den Boden und schoss auf die kleine Baumreihe zu, die das Ende der Fahrbahn anzeigte. Als er schon glaubte, er würde gleich vom Boden abheben, brach sein linkes Rad. Der Wagen kippte augenblicklich zur Seite und bohrte sich in die Erde. Als ob der Streitwagen einen todbringenden Pfeil abgefeuert hätte, katapultierte es den Knaben aus dem Wagen heraus. Erst nach fünfzig Metern vereinigten sich Mensch und Erde wieder. Das Wiedersehen war schmerzhaft.

Es dauerte eine Weile, bis der unvorsichtige Prinz wieder zu sich kam. Als er gerade versuchte zu verstehen, was passiert war, setzte ein schier unerträglicher Schmerz ein. Seine linke Seite brannte wie das höllische Feuer persönlich. Wie die königlichen Kavirājas später feststellten, war die gesamte linke Seite malträtiert: Schulter, Schlüsselbein, Hüfte, Bein, ein paar Zehen – alles gebrochen.

Monate vergingen, bis sein alter Gesundheitszustand wieder hergestellt war, und es dauerte Jahre, bis ihm sein Vater wieder erlaubte, mit teuren Streitwagen zu fahren. Diese Zurücksetzung war für den kleinen Krieger die größte Bestrafung – für Jahre durfte er nur alte und lahme Wagen fahren und mit ihnen üben. Die ungewöhnlich harte Strafe hatte ihn aber weniger deswegen getroffen, weil er den Wagen zu Kleinholz zerlegt hatte, sondern weil auch eines der Pferde so in Mitleidenschaft gezogen war, dass es noch an Ort und Stelle getötet werden musste.

Außerdem hatte Śantanu das Glück, das eine vorbeiziehende Händlerkarawane ihn schon kurz nach seinem Unglück gefunden hatte. Da er völlig bewegungsunfähig war, hätte er sich weder gegen Durst noch wilde Tiere wehren können. Sein Vater machte ihm klar, dass er nicht nur eine Verantwortung für sein eigenes Leben besäße, sondern auch für das seiner Untertanen. Sein Leben auf dem Schlachtfeld zu riskieren, war eine Sache, das Leben aber aufgrund einer jugendlichen Laune heraus aufs Spiel zu setzen, eine andere.

Wenn Śantanu ehrlich war, musste er zugeben, dass ihn die Verletzungen dieser Eskapade doch länger beeinträchtigt hatten, als er vor den Ärzten und vor allem vor seinem Vater zugegeben hatte. Vor allem seine Schulter machte ihm noch fast zwei ganze Jahre lang zu schaffen. Das durfte er seinen Vater natürlich unter keinen Umständen wissen lassen, sonst hätte die Lahme-Enten-Wagen-Strafzeit womöglich noch länger angedauert.

Die Śabra lag inzwischen hinter ihm. Jetzt noch etwa einen yojana durch einen Forst, der aber sehr licht und ungefährlich war. Dann folgte eine lang gezogene Kurve um den Berg herum, der sich zur Rechten bereits auftürmte. Bald würde er die Höhle sehen können. Der Weg führte nur vorher noch vorbei an einem See und einem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten kleinen Park, der seine Berühmtheit der Tatsache verdankte, dass sich in ihm ausschließlich Tiere mit einem gelben Fell aufhielten. Niemand wusste mehr, warum dies so war, wenngleich der Volksmund allerlei Geschichten darüber wusste. Man erzählte sich, dass jeder, der über Nacht in diesem Park bliebe, auf immer verschwinden würde. Es sei denn, er hätte ein gelbes Fell.

Śantanu maß diesem Gerede nicht viel Bedeutung bei. Trotzdem, und er sah es schon aus weiter Entfernung, war es schon unheimlich – außer dem Gras und den Bäumen war in diesem Park alles gelb. Gelbe Papageien, die sich lediglich durch ihre verschiedenfarbigen Schnäbel unterschieden, mochte man ja noch als originell bezeichnen. Aber gelbe Rehe, Wildschweine, Hirsche und Hasen? Sogar gelbe Ameisen, Frösche, Igel, Eichhörnchen und Spechte hatte Śantanu schon gesehen. Und selbst den sprichwörtlichen schwarzen Raben hatte er schon einmal in einem sonnenblumengelben Federkleid entdeckt. Sicherlich verbarg sich hinter diesem Ort eine besondere Geschichte, vielleicht ein Fluch, vielleicht eine Segnung. Er würde sich dem Thema ein anderes Mal widmen. Heute interessierte ihn nur seine alte Höhle.

Plötzlich riss ihn etwas aus seinen Gefühlen der Vorfreude. Er bemerkte einen wunderschönen Duft, der seine Nase für einen winzigen Augenblick umschmeichelt hatte. Dieser kurze Moment reichte aber aus, dass Śantanus Gedanken sofort aussetzten. Er ließ den Wagen augenblicklich halten und sog begierig die Luft ein in der Hoffnung, diesen Duft noch einmal genießen zu können. Minutenlang schnüffelte er in alle Richtungen. Langsam wurde ihm schon schwindlig von dem ungewohnten Atemrhythmus.

Da – eine kleine Brise wehte an ihm vorbei und trug den gleichen Duft mit sich. Und die nächste Brise auch. Anscheinend kam dieser Wohlgeruch aus der Richtung des Sees. Er bat seinen Kutscher, langsam weiter zu fahren und dem Weg um den Berg herum zu folgen. Und wieder schwamm auf der nächsten Brise dieser betörende Duft. Śantanu schien auf dem richtigen Weg zu sein. Jetzt roch er es sogar, ohne dass sich der Wind bewegt hatte.

Kein Zweifel, er näherte sich der Quelle des Duftes. Im Schritttempo verschlang er Meter für Meter des Weges, der sich wie ein Gürtel um den Berg legte. Śantanu war hoch konzentriert. Sein Gesichtsausdruck glich einem Späher, der sich unter Einsatz seines Lebens den feindlichen Stellungen nähert. Er wollte unter keinen Umständen riskieren, die Fährte zu verlieren. Was für ein Fest für die Geruchsnerven, was für ein Fest für alle Sinne!

Der Duft war inzwischen so intensiv, dass er den König von allen Seiten umgarnte. „O Viṣṇu“, flüsterte Śantanu, „wo um alles in den drei Welten kommt dieser Duft her? Er ist so lieblich, so dezent, so berauschend, so... umwerfend. Viṣṇu sei gepriesen! Noch nie habe ich etwas auch nur annähernd so wunderschönes gerochen, von Gaṅgā einmal abgesehen.“

Śantanus Triebe erwachten zu neuem Leben. Wie ein ausgehungerter Kumbhakarṇa nach einjährigem Schlaf, wie ein schlafender Riese, der sich langsam erhebt und sich seiner alten Stärke erinnert, so begannen Śantanus Sinne plötzlich das Lied alter Begierden zu singen. Natürlich hatte sich Śantanu auch nach Gaṅgās Verschwinden nicht wie ein Einsiedler verhalten. Er hatte die Freuden der Gemeinschaft mit Frauen ausgiebig genossen. Doch war es ein Unterschied, ob er eine seiner Konkubinen sah oder ob er neben einer geliebten Frau, neben der Königin, lag. Bei aller Raffinesse und bei aller Hingabe, die die käuflichen Damen zweifellos zeigten, so konnten sie doch eine Frau, mit der man im heiligen Versprechen der ewigen Ehe verbunden war, nicht vollständig ersetzen.

So deutlich wie selten zuvor ergriff Śantanu eine tiefe Sehnsucht nach einer Frau an seiner Seite. Jede Faser seines Körpers schien plötzlich im gleichen Takt zu schwingen, jeder Gedanke schien sich plötzlich nur auf dieses eine Ziel zu richten, jeder Muskel schien beweisen zu wollen, dass sich der Besitzer des Körpers jederzeit auf ihn verlassen konnte.

Der Duft war inzwischen kein Duft mehr. Er war ein Ozean, indem sich das Gefühl selbst spürte und die Entspannung sich entspannte. Er schwamm in einem Raum, in dem sich die Begierde selbst lobte, die Bequemlichkeit sich verehrte und die Sinne mit einem beschwingten Tanz die Vernunft entführten. Śantanu schloss genüsslich die Augen. Möge er doch versinken in diesem Meer, mögen die Wogen der Lieblichkeit über ihn hereinbrechen. Möge er in diesem Nektar ertrinken.

Der Wagen stoppte. Die Pferde niesten und schnaubten, ihnen schien das Schauspiel, besser noch – das Riechspiel, nicht zu gefallen. Sie schienen offensichtlich nicht willig, weiter zu laufen. Erst jetzt wurde sich Śantanu bewusst, dass er nicht allein war. Der Kutscher und sein Gehilfe sowie seine beiden Leibdiener waren bei ihm. Und sie alle waren Männer.

Obwohl Śantanu noch nichts über den Ursprung des zauberhaften Duftes wusste, hegte er doch die Hoffnung, dass er nicht von einer Pflanze oder einem Tier stammte, sondern von einem Menschen, genauer gesagt, von einer Frau. Obwohl diese Hoffnung sehr vage war, machte ihn allein die Aussicht auf Erfüllung seines Wunsches schon eifersüchtig. Auch seinen Bediensteten mussten von diesem Duft begeistert sein. Jeder musste von diesem Duft begeistert sein.

Śantanu musste auf die Hilfe seiner Pferde verzichten und zu Fuß weitergehen. Er entledigte sich aller Umstehenden, indem er sie einen halben yojana zurück schickte. Sunil war der Einzige, dem er erlaubte, ihm zu folgen, denn von seinem alten Diener war zweifellos kein Ungemach zu erwarten. Sunils Sinne hatten die Hoffnung auf stolze Eskapaden schon lange aufgegeben. Außerdem stand er in unverrückbarer Treue zum König. Er war sicherlich kein ernsthafter Konkurrent, wenn es darum ging, eine Frau zu beeindrucken. Von ihm drohte gewiss keine Gefahr.

 
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